Der letzte Fisch im Netz

Silly

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Wie wir die wichtigste Nahrungsquelle der Welt retten können - die Meere.
In dem Buch von Taras Grescoe geht es um die Überfischung der Meere, um den Wahnsinn der EU Fischereipolitik. Wir sollten bewusst Fisch verzehren: Statt die überfischten Bestände der oberen Nahrungskette weiter zu strapazieren wäre es wohl sinnvoller und nachhaltiger, sich mit den Sorten der unteren Nahrungskette anzufreunden.
Grescoe schreibt nicht nur spannend und flüssig, sondern er schreibt auch ohne den moralisch erhobenen Zeigefinger. Er schreibt aus der Perspektive des Menschen der gerne isst, am liebsten Meeresfrüchte und Fisch, und dabei schildert er in seinem Buch über Fischsorten von denen man kaum etwas gehört habe, er beschreibt die Fangmethoden, die schon uralt und gerade deshalb nachhaltig sind.
Das Buch ist ein gutes Beispiel für ein warnendes Sachbuch, das in Sprache und Stil unterhaltsam und gleichzeitig warnend und fordernd ist.

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Taras Grescoe:
Der letzte Fisch im Netz
broschiert, 559 Seiten
2010: Blessing Verlag
ISBN: 9783896673459
19,95 €
(gebundener Ladenpreis)

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