Das Ding

giwa

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Jürgen Neffe gehört zu den bekanntesten Autoren und Journalisten Deutschlands, seine Biographien großer Jahrhundertgestalten (Albert Einstein, Charles Darwin, Karl Marx) waren sämtlich Bestseller. Sein autobiographischer Roman „Das Ding“ beruht auf wahren Begegnungen und Begebenheiten während seiner Zeit als SPIEGEL-Korrespondent in New York und ist zugleich das Porträt einer zerrissenen Stadt und Nation.
Nach einer beruflichen Begegnung hatte der Autor als Journalist mit Donald Trump. Darauf wird in dem Roman hin und wieder Bezug genommen. Ansonsten ist die gesamte Geschichte pure Fiktion.
Bei der Einreise in die USA passieren dem Erzähler merkwürdige Dinge. Man hält ihn für einen Terroristen, weil er Donald Trump ein "Ding" zurückgeben will.

Trump ist hier ein prominenter erfolgreicher Aufhänger für den Verkauf des Buches.
Dazu lässt sich – und darüber sin d wohl die meisten Leser einig - nur sagen, dass Donald Trump in den Augen unserer Medien tun und lassen kann, was er will, es wird immer negativ interpretiert. Er könnte Menschenleben retten, seine Milliarden verschenken, Wasser zu Wein machen... Man würde es ihm als Geltungssucht oder versteckte Heimtücke oder sonst was auslegen.
Ein (w)irrer Themenmix, unterhaltsam geschrieben, aber letztlich wenig informativ.

(111781.)

Jürgen Neffe:
Das Ding
Der Tag, an dem ich Donald Trump bestahl
HC, 238 Seiten
2020: Europa Verlag
ISBN: 9783958903401
20,00 €
(gebundener Ladenpreis)

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